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Zitate zur Fotografie, Fotozitate

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Zitate zur Fotografie, Fotozitate bekannter Fotografen, Künstler, Personen der Zeitgeschichte …

  1. „Nicht was wir sehen, wohl aber, wie wir sehen, bestimmt den Wert des Gesehenen.”
    Blaise Pascal (1623—1662)
  2. „Die Kraft eines Portraits liegt in dem Bruchteil der Sekunde, in dem man etwas vom Leben der fotografierten Person versteht.”
    Sebastião Salgado (⁎1944)
  3. „Wenn man fotografiert wird, nimmt das Gesicht einen Ausdruck an, wie man in Erwartung von Besuch sein Zimmer aufräumt, und der Ausdruck wird unwahr.”
    Ilja Grigorjewitsch Ehrenburg (1891—1967)

  4. „Wenn wir eine Fotografie von Shakespeare haben könnten, würde man sie sich retuschiert wünschen? Sicher nicht! Und warum nicht? Aus dem Grund, weil das Retuschieren die Ähnlichkeit beeinträchtigt. Jedermann sollte als das dargestellt werden, was er ist und nicht, was er in den Augen des Retuschierers sein sollte. Es sei denn, das Modell strebe nach der idealen Schöneheit und wäre damit zufrieden, als idealer Beau herausgestellt zu werden. […] Diese Bemerkungen betreffen nicht die Arbeit der professionellen Fotografen, von denen viele, wie ich weiß, gegen ihren Willen handeln müssen, um den Kunden zufriedenzustellen.”
    W. Neilson
  5. „Wenn ich nicht fürchtete, gesteinigt zu werden, so würde ich behaupten: Der Rembrandt der Zukunft wird fotografieren.”
    Georg Fuchs (1868—1949)

  6. „Die Leute sagen, dass Fotos nicht lügen.
    Meine Fotos lügen.”
    David LaChapelle (⁎1963)
  7. „Ich hatte das Privileg, einen Großteil meines Lebens durch meine Kamera gesehen zu haben.”
    Dennis Stock (1928—2010)
  8. „An image doesn’t start with a camera, it ends there.”

    „Ein Bild beginnt nicht mit einer Kamera, sondern endet nur in ihr.”
    National Geographic Field Guide

  9. „Schon seit der Erfindung der Fotografie wird um deren Echtheit gestritten, weil die Fotografie wohl nie eine Abbildung der Wirklichkeit war, sondern allenfalls ein Vorschlag, wie die Welt zu sehen ist.”
    Henning Sussebach (⁎1972)
  10. „Ich möchte etwas zeigen, dass nicht modern ist, etwas, dass eine Langlebigkeit hat.”
    Candida Höfer (⁎1944)
  11. „Ich bin ein Voyeur. Ich glaube, jeder Fotograf ist das, ob er erotische Fotos macht oder nicht.”
    Helmut Newton (1920—2004)
  12. „Man sieht eine Szene, die alles beinhaltet, was ein Foto ausmacht, und im nächsten Moment ist davon nichts mehr da.”
    Joel Meyerowitz (⁎1938)
  13. Waldschlösschenbrücke Dresden
    Foto 05 für Seite „Zitate zur Fotografie”: „Waldschlösschenbrücke Dresden” (weitere Fotos)
    Hinweis: Das Foto ist eine Gemeinschaftsarbeit mit „dreamlightpicture” (Lars Buth, Tharandt)
  14. „Es geht nicht um technische Perfektion. Wer eine Philosophie verfolgt, wird Menschen mit seinen Bildern berühren.”
    Mario Sorrenti (⁎1972)
  15. „Nichts ist jemals zweimal gleich, alles verschwindet für immer — jedoch besitzt jeder Moment unendlich viele fotografische Möglichkeiten.”
    Michael Kenna (⁎1953)
  16. „Wäre ich lediglich neugierig, dann wäre es schwierig, zu jemandem zu sagen. „Ich möchte Sie besuchen, damit Sie mit mir reden und mir Ihre Lebensgeschichte erzählen können.” Dann würden die Leute bestimmt sagen: „Sie sind ja verrückt!” Und sie würden sich äußert vorsichtig verhalten. Aber die Kamera ist eine Art Freibrief. Es gibt eine Menge Leute, die sich eben die Art Aufmerksamkeit wünschen, und das ist eine Aufmerksamkeit in vernünftigen Grenzen.”
    Diane Arbus (1923—1971)
  17. „Die Fotografie ist ein Hilfsmittel zur Auseinandersetzung mit Dingen, von denen jeder weiß, ohne sich damit zu befassen. Meine Fotografien wollen etwas darstellen, was man nicht sieht.”
    Emmet Gowin (⁎1941)
  18. „Komposition, kurz gesagt, ist die vollkommene Einheit der Teile. Wenn wir irgendeinen Teil einer Darstellung betonen wollen, müssen wir die anderen Elemente ihm unterordnen. Nur so lässt sich die Aufmerksamkeit auf den Hauptgegenstand richten, ohne dass das Übrige sie ablenken würde.”
    Carl Sadakichi Hartmann (1867—1944)
  19. „Ich ziehe es stets vor, im Atelier zu arbeiten. Es isoliert die Menschen von ihrer Umwelt. Sie werden gewissermaßen […] symbolisch für sich selbst. Ich habe oft das Gefühl, dass die Leute genauso zu mir kommen, um fotografiert zu werden, wie sie zum Arzt oder zur Wahrsagerin gehen würden — nämlich um etwas über ihr Befinden zu erfahren. Sie sind also auf mich angewiesen. Ich muss auf sie eingehen.”
    Richard Avedon (1923—2004)
  20. „Photography, mostly, is not about technique. It requires technique, but technique is only the easy part and it – alone – won’t get you anywhere.”

    „Fotografie hat zum größten Teil nichts mit Technik zu tun. Man benötigt sie zwar, aber Technik ist nur der einfachere Teil und nützt dir, allein genommen, nichts.”
    (unbekannt)

  21. „Die Forderung an den Fotografen, gute Bilder zu schaffen, hat eine Kehrseite – wer schafft gute Betrachter für die Bilder?”
    (unbekannt)
  22. „Es gibt keine Kunstfotografie! In der Fotografie gibt es, wie überall, die, die Sehen können und andere, die nicht einmal hinschauen können.”
    Nadar (1820—1910)
  23. „Ohne Fotografie ist der Moment für immer verloren, so als ob es ihn nie gegeben hätte.”
    Richard Avedon (1923—2004)
  24. „When you photograph people in color, you photograph their clothes. But when you photograph people in Black and white, you photograph their souls!”

    „Wenn du Menschen in Farbe fotografierst, dann fotografierst du Ihre Kleidung. Wenn du sie in Schwarz Weiß fotografierst, dann fotografierst du Ihre Seelen.”
    Ted Grant (1913—2006)

  25. „First rule to be a photographer: You have to be invisible.”
    „Erste Regel, wenn du ein Fotograf sein willst: Du musst unsichtbar sein.”
    Sameh Talhamy
  26. „Welches meiner Fotos mein Favorit ist?
    Das was ich morgen machen werde.”
    Imogen Cunningham (1883—1976)

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